Pressemitteilungen

2018

26.03.2018

Feinbrennerei Sasses „Nju Korn mild“ ist „Spirit of the Year 2018”

  • Brennerei zum vierten Mal in Folge „World-Class Distillery“
  • Doppel-Gold für „Straight Rye Whiskey” und „T.S. Privat”
  • Auch „Lagerkorn Bordeaux Finish” erhält höchste Auszeichnung

Kail / Schöppingen, 26.03.2018 – Ausgezeichnet: Der neue Craft-Korn „Nju Korn“ der Feinbrennerei Sasse wird beim World-Spirits Award (WSA) zum „Spirit of the Year 2018“ ernannt. Zudem erhält die Feinbrennerei Sasse den begehrten Titel „World-Class Distillery“ – und das bereits zum vierten Mal in Folge. Die höchste Auszeichnung Doppel-Gold geht darüber hinaus nicht nur an den „Nju Korn“, sondern auch an die Brände „Freimeister Kollektiv Rye 093 Straight Rye Whiskey“, „T.S. Privat“ und „Lagerkorn Bordeaux Finish“. Sasse ist damit auch im Jahr 2018 die mit Abstand beste Kornbrennerei Deutschlands.

„Trotz der sehr starken Konkurrenz abermals als Weltklasse-Destillerie ausgezeichnet zu werden, macht uns sehr stolz“, sagt Rüdiger Sasse, Inhaber der Feinbrennerei Sasse. Erst kürzlich erhielt die Feinbrennerei beim Craft Spirits Festival Destille Berlin zwei Goldmedaillen für ihre Produkte. Fast noch schöner ist für Rüdiger Sasse die Ehrung des „Nju Korn mild“.

Der neueste Craft-Korn der Brennerei aus dem Münsterland räumt beim WSA im rheinland-pfälzischen Kail die Auszeichnung „Spirit of the Year 2018“ ab. Der speziell für Mixologen und Cockatil-Begeisterte konzipierte Korn setzte sich gegen alle anderen Kornbrände durch. „Unser junges Brenner-Team in Schöppingen hat erstklassige Arbeit geleistet“, findet Rüdiger Sasse. Er sieht die Auszeichnung als Team-Leistung. Insgesamt beurteilte die Fachjury um Wolfram Ortner 485 Spirits, nur 3,9 % erhielten das Siegel „Spirit of the Year“.

Nicht nur der „Nju Korn mild“ konnte die Jury überzeugen, auch der für das Berliner Freimeisterkollektiv gebrannte „Straight Rye Whiskey“, der Korn „T.S. Privat“ sowie der „Lagerkorn Bordeaux Finish“ wurden mit Doppel-Gold bedacht. Keine andere Kornbrennerei weltweit erhielt für einen Kornbrand diese Auszeichnung. „Wir fühlen uns in unserer Arbeit bestätigt und sehen das Ergebnis als Ansporn“, sagt Rüdiger Sasse. Auch in Zukunft bleibe er bei seinem Motto „True Craft“ und wolle alle Schritte selbst übernehmen – vom Ansetzen der Maische über das Brennen bis hin zur Abfüllung. In der ewigen Bestenliste, die aktuell 3.730 Spirituosen führt, ist der „T.S. Privat“ der Feinbrennerei Sasse die Nummer eins in der Kategorie Korn.

Die Fachjury um den Österreicher Wolfram Ortner vergibt beim World-Spirits Award pro eingereichtem Spirit maximal 100 Punkte. Doppel-Gold erhalten nur Produkte, die mindestens 95,3 Punkte erreichen. Die Klassifizierung reicht von Doppel-Gold über Gold, Silber, Bronze bis hin zu Schwach und Fehlerhaft. Die Destillerie-Beurteilung erfolgt aufgrund aller Produkte, errechnet aus dem Mittelwert des Punkteschnitts aller Sorten und der punktestärksten Probe in der jeweiligen Kategorie. Abstufend sind so die Kategorien World-Class, Master-Class und First-Class sowie Recommended möglich.

Weitere Informationen: www.world-spirits.com

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Wolfram Ortner mit Rüdiger Sasse
Foto: Seydel Vallendar / WSA

2017

06.12.2017

Feinbrennerei Sasse: Prokura für Christoph Lütke-Bitter

Schöppingen, 06.12.2017 – Die Feinbrennerei Sasse erteilt Christoph Lütke-Bitter Einzelprokura. Der 32-Jährige Schöppinger kann damit allein vertretungsberechtigt handeln. Lütke-Bitter ist seit elf Jahren im Unternehmen und kümmert sich und die Herstellung in der Brennerei aus dem Westmünsterland. Neben Vertriebsleiterin Heike Fischert verfügt Christoph Lütke-Bitter damit nun ebenfalls über Prokura für die Lagerkorn GmbH.

„Christoph Lütke-Bitter zeichnet sich sowohl durch seine fachliche Kompetenz als auch durch seine persönlichen Stärken aus”, sagt Inhaber Rüdiger Sasse. Er ist momentan verantwortlich für die Abfüllung und das Controlling bei Sasse. In enger Abstimmung mit den Destillateuren kümmert sich Christoph Lütke-Bitter auch um das Fassreifelager und ist steuerlicher Beauftragter für den Zoll. Ein besonderer Arbeitsschwerpunkt ist für ihn die Betriebssicherheit. Er hat für die Brennerei die wichtige Qualifikation zur befähigten Person im Explosionsschutz.

„Mit seinen 32 Jahren ist Christoph Lütke-Bitter erfahren genug, um mit der großen Verantwortung umzugehen. Das zeigt er tagtäglich als Leiter und Schaltzentrale unserer Herstellung“, sagt Rüdiger Sasse. Mit seiner Ernennung zum Prokuristen erweitert die Brennerei seinen Führungskreis und stellt sich für die Zukunft breiter auf. Christoph Lütke-Bitter absolvierte nach seinem Abitur bereits die Ausbildung bei der Feinbrennerei aus Schöppingen. Er ist verheiratet und hat einen Sohn. In seiner Freizeit ist er als Fußballer beim ASC Schöppingen aktiv.

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2016

30.09.2016

Feinbrennerei Sasse investiert am Standort und baut Genusscampus

  • Baugenehmigung erteilt: Bauphase beginnt in drei Wochen 
  • Anbau von Bio-Heilkräutern für Liköre und Brände 
  • Zusätzliche Räume für Tastings und Workshops entsteht 

Schöppingen, 23.09.2016 – Erlebnis Brennerei: Das Familienunternehmen Sasse errichtet auf seinem Gelände einen Genusscampus. Am Schöppinger Berg entstehen in den nächsten Monaten ein Kräutergarten für bio-zertifizierte Heilpflanzen sowie zusätzliche Räume für Schulungen und Workshops. Anfang Oktober startet das Bauvorhaben. Im kommenden Sommer sollen die Anlagen bereits nutzbar sein. Die Feinbrennerei erlebt seit Jahren einen stabilen Trend zu handgemachten und hochwertigen Bränden und Likören. Rund 20.000 Besucher kommen jährlich zu Sasse. 

„Viele Gäste möchten bei uns heute mehr als eine Führung erleben, sie möchten den Herstellungsprozess begleiten und erfahren“, sagt Rüdiger Sasse, Inhaber der Feinbrennerei Sasse. Der Trend zu hochwertigen Nahrungs- und Genussmitteln sei seit Jahren ungebrochen. „Dem tragen wir mit der Erweiterung unseres Angebots Rechnung. Hierfür bauen wir den Brennereistandort in Schöppingen langfristig aus und sichern ihn damit“, sagt Sasse. 

Im ersten Schritt wird neben einem 120 Meter tiefen Brunnen ein Außenbereich geschaffen, der das Genusserlebnis und die Aufenthaltsqualität der Gäste steigern soll. Zwischen Wasserbassins und schattenspendenden Bäumen werden die Destillateure der Brennerei einen eigenen bio-zertifizierten Heilkräutergarten anlegen. Mit der Ernte der frischen Kräuter direkt am Standort plant die Brennerei, unabhängig von Zuliefern zu arbeiten. In den Sommermonaten können die Brennereibesucher geführte Tastings auf dem neuen Genusscampus erleben. 

In einem weiteren Bauabschnitt werden zusätzliche Räume für Workshops und Schulungen geschaffen. „Die Nachfrage nach unserem Veranstaltungsangebot übersteigt zur Zeit bei weitem die räumlichen Möglichkeiten der Brennerei“, sagt Sasse. Der Entwurf für den neuen Genusscampus stammt vom Berliner Architektenbüro Nöfer, das bereits einige Projekte für die Brennerei geplant hat. Zuletzt waren die Architekten um Tobias Nöfer an der 2014 fertiggestellten Reifehalle beteiligt. Das Destillatlager bietet Platz für 1.000 Barriquefässer mit einem Fassungsvermögen von 200.000 Litern. Für die 35 Meter lange und 20 Meter breite Halle wurden die traditionellen Baustoffe Sandstein und Holz verwendet. Das Reifugium bildet einen Zugang zum neuen Genusscampus und strukturiert das Gelände. 

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2015

28.10.2015

Der „Grafschafter Kräuterwacholder“ von Sasse

  • Likör aus 100 Prozent regionalen Rohstoffen
  • Sasse unterstützt aus Verkaufserlösen Naturschutzprojekte
  • Edles Produkt wird in aufwendiger Handarbeit hergestellt

Grafschaft Bentheim / Schöppingen, 28.10.2015 – Ein Produkt aus der Natur und für die Natur: das ist der „Grafschafter Kräuterwacholder“ von Sasse. Die dafür verwendeten Beeren wurden jetzt auf Flächen der Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim (Niedersachsen) geerntet. Aus den kleinen Beeren stellt die Feinbrennerei Sasse den besonderen Naturlikör in Handarbeit her. Auch der in der Spirituose verwendete Weizen stammt aus der Grafschaft Bentheim. Das zu 100 Prozent regionale Produkt wird online und im Fachhandel vertrieben.

"Der Grafschafter Kräuterwacholder ist ein echtes, ehrliches Produkt, das wir sehr aufwendig – von der Ernte bis zur Abfüllung – herstellen“, sagt Rüdiger Sasse, Geschäftsführer der Feinbrennerei Sasse. Da es bei der Ernte durch die stacheligen Blätter des Wacholders nicht möglich ist, die Beeren einfach zu pflücken, werden unter den Sträuchern Planen ausgebreitet und so lange vorsichtig auf die Äste geklopft, bis diese die Früchte freigeben. Anschließend werden die Wacholderbeeren von Ästen und Nadeln befreit und sortiert. Kurz darauf werden sie nach Schöppingen zur Feinbrennerei Sasse transportiert. Nach einer Sicht- und einer sensorischen Prüfung werden sie dort in hochprozentiges Destillat eingelegt und nach einer festgelegten, aber geheimen, Mazerationszeit abgeseiht.

Die Feinbrennerei Sasse setzt sich mit dem Produkt für den Erhalt der Landschaft in Niedersachsen ein. In den vergangenen fünf Jahren kamen so mehr als 60.000 Euro zusammen. Die gute Resonanz auf den „Grafschafter Kräuterwacholder“ liegt laut Sasse maßgeblich an der aufwendigen Verarbeitung und den erlesenen Zutaten, die sich auch im Geschmack widerspiegeln. „Der Kräuterwacholder ist leicht, hat eine milde Geschmacksfülle und zeichnet sich durch eine samtige Öligkeit aus. Er duftet nach Kräutern und hat eine dezente Mandelnote. Im Geschmack zeigt er würzigsüßliche Aromen untermalt von warmen Heidehonigtönen“, erläutert Sasse.

Bis der „Grafschafter Kräuterwacholder“ aus Beeren dieser Saison getrunken werden kann, wird noch etwas Zeit vergehen. Zunächst muss das Mazerat drei Monate reifen. Der so gewonnene Wacholderbeerenauszug wird destilliert. Diese Grundlage wird mit Kräutern und Destillat aus Grafschafter Weizen verfeinert und mit 32 Prozent vol. zum Genuss angeboten. Der Vertrieb erfolgt über den Onlineshop www.sassekorn.de sowie über den Fachhandel. Aktuell ist der „Grafschafter Kräuterwacholder“ über die Feinbrennerei zu einem Preis von 11,95 Euro pro 700 ml zu erwerben. 

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