Pressemitteilungen

2018

05.02.2018

Sasse und Gewürzöl-Startup echtöl mischen Berliner „Kantini“ auf

  • Kooperation der westfälischen Food-Unternehmen
  • Welcome Drink von Sasse bei Eröffnung im Bikinihaus
  • Popup-Store von echtöl bietet „geflavoureden“ Lagerkorn

Schöppingen / Berlin, 05.02.2018 – Zwei Westfalen erobern die Hauptstadt: Die Feinbrennerei Sasse und das Gewürzöl-Startup echtöl präsentieren sich aktuell in Berlin. Noch bis zum 11. April zeigen sie ihre Produkte im „Kantini“, dem neuen Food-Markt im bekannten Bikinihaus am Berliner Zoo. echtöl gehört zu den handverlesenen Restaurants und Delikatessenhändlern, die sich dort präsentieren dürfen. Für Sasse ist die Kooperation ein weiterer Schritt, die Berliner Food- und Bar-Szene aufzumischen.

Berlin ist eine der führenden europäischen Metropolen für Food Start-ups und außergewöhnliche Gastronomiekonzepte. Gerade eröffnete im bekannten Bikinihaus mit dem „Kantini“ ein neuer 1.800 Quadratmeter großer Food-Markt. Gereicht wurde den geladenen Gästen der Berliner Food-Szene dabei ein „echt geölter“ Welcome-Drink mit Lagerkorn aus dem Münsterland, Bio-Apero und einem Tropfen Fenchel echtöl.“ Und auch unter den 13 internationalen Gastronomien und zwei Pop-Ups finden sich zwei Unternehmen aus Westfalen. „Wir freuen uns sehr, dass ein echt handgemachter Korn nicht nur im Münsterland geschätzt wird, sondern auch die kritischen und sehr szenigen Foodies in Berlin überzeugen kann“, sagt Rüdiger Sasse.

Der Craft Spirits-Hersteller setzt dabei auch auf die Kooperation mit dem kreativen Kopf Florian Gröne, der hinter dem Gewürzöl-Startup echtöl steckt. Seit drei Jahren betreibt der Geseker neben einer Werbeagentur auch seine Firma echtöl. Kalt gepresste Gewürzöle aus Koriander-, Kümmel-, Fenchel- und anderen Samen, mit denen Speisen und Getränke eine ganz neue Note bekommen, hat er im Programm. Das Öl wird in kleine Flaschen abgefüllt und kann mithilfe einer Pipette punktgenau dosiert werden.

Für Florian Gröne ist der Auftritt in Berlin ein Meilenstein in der echtöl-Entwicklung. „Man kann fast sagen, dass wir einen Food-Trend setzen, ihn sozusagen von der Provinz in die Welt schicken“, sagt der 36-Jährige. Berichte im WDR-Fernsehen oder in überregionalen Zeitschriften wie essen & trinken oder Brigitte sorgten bereits für Aufsehen.

Der Auftritt in Berlin ist jetzt der nächste Schritt. Zwei Sorten Gin und der vier Jahre in einem Cognac-Fass gereifte „Lagerkorn“ der Feinbrennerei Sasse sind mit dabei. Außerdem Edelkonserven aus Sardinen, Thunfisch oder Pulpo und ein besonders exquisites Olivenöl. „Mit ein paar Tropfen echtöl kann man aus diesen hochwertigen Grundzutaten mit minimalem Aufwand ganz neue Gerichte und Drinks zaubern“, sagt Florian Gröne. So werden einfache Sardinen mit ein paar Tropfen Fenchel-echtöl und Brot mit gutem Olivenöl zu einem raffinierten Begleiter für Gin mit Korianderöl oder „Lagerkorn“ mit Kümmelöl.

Für die Feinbrennerei Sasse ist es innerhalb kürzester Zeit die zweite Kooperation mit Kontakt in die Berliner Szene. Für das Freimeisterkollektiv, einem Zusammenschluss von Brennern, kreierte die Schöppinger Spirituosen-Manufaktur im vergangenen Jahr einen Rye Whiskey. Die Freimeister stehen exemplarisch für die junge Foodie-Bewegung und folgen dem Motto „True Craft Spirits. No Bullsh*t.“ Ein Motto, das auch bei Sasse jeder sofort unterschreiben könne, ist sich Rüdiger Sasse sicher.

Info:

echtöl im Bikini

Das Bikinihaus in Berlin: Herzstück eines denkmalgeschützten Gebäudeensembles, das seinen Namen in den fünfziger Jahren durch seine Architektur erhielt. Damals teilte ein von Säulen eingefasstes Luftgeschoss das Gebäude in einen oberen und einen unteren Bereich – in einen „Bikini“.

Heute beherbergt das Bikinihaus neben Büros, Hotels und Gastronomie die weltweit erste Concept Shopping Mall und den neu eröffneten Food-Markt „Kantini“.

Öffnungszeiten: montags bis samstags von 10 bis 20 Uhr
Adresse Bikini: An der Gedächtniskirche / Berliner Zoo

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2017

06.12.2017

Feinbrennerei Sasse: Prokura für Christoph Lütke-Bitter

Schöppingen, 06.12.2017 – Die Feinbrennerei Sasse erteilt Christoph Lütke-Bitter Einzelprokura. Der 32-Jährige Schöppinger kann damit allein vertretungsberechtigt handeln. Lütke-Bitter ist seit elf Jahren im Unternehmen und kümmert sich und die Herstellung in der Brennerei aus dem Westmünsterland. Neben Vertriebsleiterin Heike Fischert verfügt Christoph Lütke-Bitter damit nun ebenfalls über Prokura für die Lagerkorn GmbH.

„Christoph Lütke-Bitter zeichnet sich sowohl durch seine fachliche Kompetenz als auch durch seine persönlichen Stärken aus”, sagt Inhaber Rüdiger Sasse. Er ist momentan verantwortlich für die Abfüllung und das Controlling bei Sasse. In enger Abstimmung mit den Destillateuren kümmert sich Christoph Lütke-Bitter auch um das Fassreifelager und ist steuerlicher Beauftragter für den Zoll. Ein besonderer Arbeitsschwerpunkt ist für ihn die Betriebssicherheit. Er hat für die Brennerei die wichtige Qualifikation zur befähigten Person im Expolsionsschutz.

„Mit seinen 32 Jahren ist Christoph Lütke-Bitter erfahren genug, um mit der großen Verantwortung umzugehen. Das zeigt er tagtäglich als Leiter und Schaltzentrale unserer Herstellung“, sagt Rüdiger Sasse. Mit seiner Ernennung zum Prokuristen erweitert die Brennerei seinen Führungskreis und stellt sich für die Zukunft breiter auf. Christoph Lütke-Bitter absolvierte nach seinem Abitur bereits die Ausbildung bei der Feinbrennerei aus Schöppingen. Er ist verheiratet und hat einen Sohn. In seiner Freizeit ist er als Fußballer beim ASC Schöppingen aktiv.

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2016

30.09.2016

Feinbrennerei Sasse investiert am Standort und baut Genusscampus

  • Baugenehmigung erteilt: Bauphase beginnt in drei Wochen 
  • Anbau von Bio-Heilkräutern für Liköre und Brände 
  • Zusätzliche Räume für Tastings und Workshops entsteht 

Schöppingen, 23.09.2016 – Erlebnis Brennerei: Das Familienunternehmen Sasse errichtet auf seinem Gelände einen Genusscampus. Am Schöppinger Berg entstehen in den nächsten Monaten ein Kräutergarten für bio-zertifizierte Heilpflanzen sowie zusätzliche Räume für Schulungen und Workshops. Anfang Oktober startet das Bauvorhaben. Im kommenden Sommer sollen die Anlagen bereits nutzbar sein. Die Feinbrennerei erlebt seit Jahren einen stabilen Trend zu handgemachten und hochwertigen Bränden und Likören. Rund 20.000 Besucher kommen jährlich zu Sasse. 

„Viele Gäste möchten bei uns heute mehr als eine Führung erleben, sie möchten den Herstellungsprozess begleiten und erfahren“, sagt Rüdiger Sasse, Inhaber der Feinbrennerei Sasse. Der Trend zu hochwertigen Nahrungs- und Genussmitteln sei seit Jahren ungebrochen. „Dem tragen wir mit der Erweiterung unseres Angebots Rechnung. Hierfür bauen wir den Brennereistandort in Schöppingen langfristig aus und sichern ihn damit“, sagt Sasse. 

Im ersten Schritt wird neben einem 120 Meter tiefen Brunnen ein Außenbereich geschaffen, der das Genusserlebnis und die Aufenthaltsqualität der Gäste steigern soll. Zwischen Wasserbassins und schattenspendenden Bäumen werden die Destillateure der Brennerei einen eigenen bio-zertifizierten Heilkräutergarten anlegen. Mit der Ernte der frischen Kräuter direkt am Standort plant die Brennerei, unabhängig von Zuliefern zu arbeiten. In den Sommermonaten können die Brennereibesucher geführte Tastings auf dem neuen Genusscampus erleben. 

In einem weiteren Bauabschnitt werden zusätzliche Räume für Workshops und Schulungen geschaffen. „Die Nachfrage nach unserem Veranstaltungsangebot übersteigt zur Zeit bei weitem die räumlichen Möglichkeiten der Brennerei“, sagt Sasse. Der Entwurf für den neuen Genusscampus stammt vom Berliner Architektenbüro Nöfer, das bereits einige Projekte für die Brennerei geplant hat. Zuletzt waren die Architekten um Tobias Nöfer an der 2014 fertiggestellten Reifehalle beteiligt. Das Destillatlager bietet Platz für 1.000 Barriquefässer mit einem Fassungsvermögen von 200.000 Litern. Für die 35 Meter lange und 20 Meter breite Halle wurden die traditionellen Baustoffe Sandstein und Holz verwendet. Das Reifugium bildet einen Zugang zum neuen Genusscampus und strukturiert das Gelände. 

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2015

28.10.2015

Der „Grafschafter Kräuterwacholder“ von Sasse

  • Likör aus 100 Prozent regionalen Rohstoffen
  • Sasse unterstützt aus Verkaufserlösen Naturschutzprojekte
  • Edles Produkt wird in aufwendiger Handarbeit hergestellt

Grafschaft Bentheim / Schöppingen, 28.10.2015 – Ein Produkt aus der Natur und für die Natur: das ist der „Grafschafter Kräuterwacholder“ von Sasse. Die dafür verwendeten Beeren wurden jetzt auf Flächen der Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim (Niedersachsen) geerntet. Aus den kleinen Beeren stellt die Feinbrennerei Sasse den besonderen Naturlikör in Handarbeit her. Auch der in der Spirituose verwendete Weizen stammt aus der Grafschaft Bentheim. Das zu 100 Prozent regionale Produkt wird online und im Fachhandel vertrieben.

"Der Grafschafter Kräuterwacholder ist ein echtes, ehrliches Produkt, das wir sehr aufwendig – von der Ernte bis zur Abfüllung – herstellen“, sagt Rüdiger Sasse, Geschäftsführer der Feinbrennerei Sasse. Da es bei der Ernte durch die stacheligen Blätter des Wacholders nicht möglich ist, die Beeren einfach zu pflücken, werden unter den Sträuchern Planen ausgebreitet und so lange vorsichtig auf die Äste geklopft, bis diese die Früchte freigeben. Anschließend werden die Wacholderbeeren von Ästen und Nadeln befreit und sortiert. Kurz darauf werden sie nach Schöppingen zur Feinbrennerei Sasse transportiert. Nach einer Sicht- und einer sensorischen Prüfung werden sie dort in hochprozentiges Destillat eingelegt und nach einer festgelegten, aber geheimen, Mazerationszeit abgeseiht.

Die Feinbrennerei Sasse setzt sich mit dem Produkt für den Erhalt der Landschaft in Niedersachsen ein. In den vergangenen fünf Jahren kamen so mehr als 60.000 Euro zusammen. Die gute Resonanz auf den „Grafschafter Kräuterwacholder“ liegt laut Sasse maßgeblich an der aufwendigen Verarbeitung und den erlesenen Zutaten, die sich auch im Geschmack widerspiegeln. „Der Kräuterwacholder ist leicht, hat eine milde Geschmacksfülle und zeichnet sich durch eine samtige Öligkeit aus. Er duftet nach Kräutern und hat eine dezente Mandelnote. Im Geschmack zeigt er würzigsüßliche Aromen untermalt von warmen Heidehonigtönen“, erläutert Sasse.

Bis der „Grafschafter Kräuterwacholder“ aus Beeren dieser Saison getrunken werden kann, wird noch etwas Zeit vergehen. Zunächst muss das Mazerat drei Monate reifen. Der so gewonnene Wacholderbeerenauszug wird destilliert. Diese Grundlage wird mit Kräutern und Destillat aus Grafschafter Weizen verfeinert und mit 32 Prozent vol. zum Genuss angeboten. Der Vertrieb erfolgt über den Onlineshop www.sassekorn.de sowie über den Fachhandel. Aktuell ist der „Grafschafter Kräuterwacholder“ über die Feinbrennerei zu einem Preis von 11,95 Euro pro 700 ml zu erwerben. 

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