Pressemitteilungen

2017

13.01.2017

Sasse und Craft Beer Brauerei Finne kreieren Münsters ersten Whisky

  • Außergewöhnliche Kooperation von Brennerei und Brauerei 
  • Spezielle Würze kommt von Finne, Sasse brennt den Whisky 
  • Feinbrand „New Make Spirit“ reift drei Jahre im Kreuzviertel 

Münster/Schöppingen, 12.01.2017 – Lagerkorn meets Craft Beer: Die Startup-Brauerei Finne und die Spirituosenmanufaktur Sasse bringen zusammen Münsters ersten Whisky auf den Markt. Eine speziell von der Craft Beer Brauerei hergestellte Würze wurde dafür in der Feinbrennerei in Schöppingen destilliert. Unter Aufsicht des Zolls wird das Destillat nun nach Münster gebracht. In der Finne-Brauerei entsteht im zweiten Brennvorgang dann der „New Make Spirit“, der dort für mindestens drei Jahre in Holzfässern zu Münsters erstem Whisky reift. „Wir sind fasziniert von dem Startup-Spirit und den leckeren Bieren der drei Finne-Jungs“, sagt Rüdiger Sasse, Inhaber der Feinbrennerei Sasse. Für die Idee, Münsters ersten Whisky mit der Brauerei zusammen zu entwickeln, sei er deshalb sofort zu haben gewesen. „Sie sind für uns die idealen Partner. Die Jungs beleben die westfälische Brau-Tradition neu und bieten im Kreuzviertel hochwertige, von Hand gebraute Biere an, die alle einen ganz eigenen Charakter haben“, erläutert Rüdiger Sasse die ungewöhnliche Kooperation zwischen Brennerei und Brauerei. 

Die Geschäftsführer der Finne, Florian Böckermann und Frank Sibbing, mischen zusammen mit Jörn Mertins seit Juni 2016 mit ihrer kleinen Bio-Brauerei die Craft Beer Szene ordentlich auf. „Finne bedeutet übersetzt Flasche und stammt aus Münsters Geheimsprache Masematte“, erklärt Florian Böckermann. Da sie der Stadt mit einst mehr als 100 Brauereien sehr verbunden seien, habe man sich bewusst für einen Namen in dieser Sprache entschieden. 

Neben dem Ausschank von Klassikern setzen sie in ihrer Brauerei in Münsters beliebten Kreuzviertel vor allem auf kreative Newcomer sowie saisonale Spezialitäten – alle Rohstoffe stammen aus kontrolliert biologischem Anbau. Zudem entwickeln sie regelmäßig neue Rezepturen für ihre Flaschenbiere. „Der Lagerkorn von Sasse ist für uns eine feste Institution und aus Münster nicht wegzudenken“, sagt Florian Böckermann. Die jahrzehntelange Erfahrung, die Sasse mit fassgelagerten Spirituose habe, sei für die Finne Gold wert. „Außerdem gefällt uns der Erlebnischarakter der Brennerei. Wie bei uns können auch hier Besucher live miterleben, wie Getränke entstehen.“ In der Finne ist die Produktion gut sichtbar hinter der Theke platziert, der Gastbereich lädt zum Biergenießen ein. 

Und genau hier soll nun Münsters erster Whisky reifen. In der Finne wird dazu der Feinbrand hergestellt und eingelagert. Münsters erster echter Whisky muss mindestens drei Jahre lang reifen. Solange sollen die Gäste der Finne allerdings nicht warten, bis sie das erste Mal probieren dürfen: „Es ist geplant, nach einem Jahr Lagerung die erste Probe des Brandes zu ziehen“, sagt Rüdiger Sasse. 

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2016

30.09.2016

Feinbrennerei Sasse investiert am Standort und baut Genusscampus

  • Baugenehmigung erteilt: Bauphase beginnt in drei Wochen 
  • Anbau von Bio-Heilkräutern für Liköre und Brände 
  • Zusätzliche Räume für Tastings und Workshops entsteht 

Schöppingen, 23.09.2016 – Erlebnis Brennerei: Das Familienunternehmen Sasse errichtet auf seinem Gelände einen Genusscampus. Am Schöppinger Berg entstehen in den nächsten Monaten ein Kräutergarten für bio-zertifizierte Heilpflanzen sowie zusätzliche Räume für Schulungen und Workshops. Anfang Oktober startet das Bauvorhaben. Im kommenden Sommer sollen die Anlagen bereits nutzbar sein. Die Feinbrennerei erlebt seit Jahren einen stabilen Trend zu handgemachten und hochwertigen Bränden und Likören. Rund 20.000 Besucher kommen jährlich zu Sasse. 

„Viele Gäste möchten bei uns heute mehr als eine Führung erleben, sie möchten den Herstellungsprozess begleiten und erfahren“, sagt Rüdiger Sasse, Inhaber der Feinbrennerei Sasse. Der Trend zu hochwertigen Nahrungs- und Genussmitteln sei seit Jahren ungebrochen. „Dem tragen wir mit der Erweiterung unseres Angebots Rechnung. Hierfür bauen wir den Brennereistandort in Schöppingen langfristig aus und sichern ihn damit“, sagt Sasse. 

Im ersten Schritt wird neben einem 120 Meter tiefen Brunnen ein Außenbereich geschaffen, der das Genusserlebnis und die Aufenthaltsqualität der Gäste steigern soll. Zwischen Wasserbassins und schattenspendenden Bäumen werden die Destillateure der Brennerei einen eigenen bio-zertifizierten Heilkräutergarten anlegen. Mit der Ernte der frischen Kräuter direkt am Standort plant die Brennerei, unabhängig von Zuliefern zu arbeiten. In den Sommermonaten können die Brennereibesucher geführte Tastings auf dem neuen Genusscampus erleben. 

In einem weiteren Bauabschnitt werden zusätzliche Räume für Workshops und Schulungen geschaffen. „Die Nachfrage nach unserem Veranstaltungsangebot übersteigt zur Zeit bei weitem die räumlichen Möglichkeiten der Brennerei“, sagt Sasse. Der Entwurf für den neuen Genusscampus stammt vom Berliner Architektenbüro Nöfer, das bereits einige Projekte für die Brennerei geplant hat. Zuletzt waren die Architekten um Tobias Nöfer an der 2014 fertiggestellten Reifehalle beteiligt. Das Destillatlager bietet Platz für 1.000 Barriquefässer mit einem Fassungsvermögen von 200.000 Litern. Für die 35 Meter lange und 20 Meter breite Halle wurden die traditionellen Baustoffe Sandstein und Holz verwendet. Das Reifugium bildet einen Zugang zum neuen Genusscampus und strukturiert das Gelände. 

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2015

28.10.2015

Der „Grafschafter Kräuterwacholder“ von Sasse

  • Likör aus 100 Prozent regionalen Rohstoffen
  • Sasse unterstützt aus Verkaufserlösen Naturschutzprojekte
  • Edles Produkt wird in aufwendiger Handarbeit hergestellt

Grafschaft Bentheim / Schöppingen, 28.10.2015 – Ein Produkt aus der Natur und für die Natur: das ist der „Grafschafter Kräuterwacholder“ von Sasse. Die dafür verwendeten Beeren wurden jetzt auf Flächen der Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim (Niedersachsen) geerntet. Aus den kleinen Beeren stellt die Feinbrennerei Sasse den besonderen Naturlikör in Handarbeit her. Auch der in der Spirituose verwendete Weizen stammt aus der Grafschaft Bentheim. Das zu 100 Prozent regionale Produkt wird online und im Fachhandel vertrieben.

"Der Grafschafter Kräuterwacholder ist ein echtes, ehrliches Produkt, das wir sehr aufwendig – von der Ernte bis zur Abfüllung – herstellen“, sagt Rüdiger Sasse, Geschäftsführer der Feinbrennerei Sasse. Da es bei der Ernte durch die stacheligen Blätter des Wacholders nicht möglich ist, die Beeren einfach zu pflücken, werden unter den Sträuchern Planen ausgebreitet und so lange vorsichtig auf die Äste geklopft, bis diese die Früchte freigeben. Anschließend werden die Wacholderbeeren von Ästen und Nadeln befreit und sortiert. Kurz darauf werden sie nach Schöppingen zur Feinbrennerei Sasse transportiert. Nach einer Sicht- und einer sensorischen Prüfung werden sie dort in hochprozentiges Destillat eingelegt und nach einer festgelegten, aber geheimen, Mazerationszeit abgeseiht.

Die Feinbrennerei Sasse setzt sich mit dem Produkt für den Erhalt der Landschaft in Niedersachsen ein. In den vergangenen fünf Jahren kamen so mehr als 60.000 Euro zusammen. Die gute Resonanz auf den „Grafschafter Kräuterwacholder“ liegt laut Sasse maßgeblich an der aufwendigen Verarbeitung und den erlesenen Zutaten, die sich auch im Geschmack widerspiegeln. „Der Kräuterwacholder ist leicht, hat eine milde Geschmacksfülle und zeichnet sich durch eine samtige Öligkeit aus. Er duftet nach Kräutern und hat eine dezente Mandelnote. Im Geschmack zeigt er würzigsüßliche Aromen untermalt von warmen Heidehonigtönen“, erläutert Sasse.

Bis der „Grafschafter Kräuterwacholder“ aus Beeren dieser Saison getrunken werden kann, wird noch etwas Zeit vergehen. Zunächst muss das Mazerat drei Monate reifen. Der so gewonnene Wacholderbeerenauszug wird destilliert. Diese Grundlage wird mit Kräutern und Destillat aus Grafschafter Weizen verfeinert und mit 32 Prozent vol. zum Genuss angeboten. Der Vertrieb erfolgt über den Onlineshop www.sassekorn.de sowie über den Fachhandel. Aktuell ist der „Grafschafter Kräuterwacholder“ über die Feinbrennerei zu einem Preis von 11,95 Euro pro 700 ml zu erwerben. 

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