Pressemitteilungen

2017

29.06.2017

Sasse verpflichtet mit Björn Bochinski weltweit ersten Korn-Ambassador

• Erfahrener Bartender und Cocktail-Nerd verstärkt Team
• Bochinski entwickelt bei Sasse Korn für den Barbetrieb
• Vom Fachinformatiker zum Markenbotschafter für Korn

Schöppingen, 29.06.2017 – Der Mixologe Björn Bochinski wird der weltweit erste Korn-Ambassador. Der 41-Jährige ist bei der Feinbrennerei Sasse ab sofort für die Produktentwicklung und das Marketing zuständig. Ziel ist es, den Korn auch im gehobenen Barsegment salonfähig zu machen. Für die Feinbrennerei Sasse ist die Einstellung ein Schritt in ein neues Zeitalter: Bisher ist Sasse vor allem für in Barriques ausgebaute Spitzenbrände bekannt, die Brennereiinhaber Rüdiger Sasse pur und als hochwertigen Digestif verstanden wissen will. Seine Spirituosen, allen voran „Lagerkorn“ und der „Cigar Special“ erhielten bereits zahlreiche internationale Auszeichnungen. Jetzt soll mit Bochinskis Hilfe ein neuer Korn entstehen, der die Barwelt erobert.

„Die Zeit ist reif, den deutschen Korn endlich als das zu begreifen, was er schon lange ist: Ein Spitzenprodukt, das auch in eine gute Bar gehört“, sagt Rüdiger Sasse. Mit Björn Bochinski habe man den Szenekenner für sich gewinnen können, der mit seinem Wissen und den Kontakten als erster Korn-Ambassador überhaupt, das Image des Getreidebrands nachhaltig verbessern könne. Er habe Zugang zu den besten deutschen Bars.

Bochinski kommt aus der Tiki-Szene, war jahrelang im Hubertus Rat von Jägermeister, einem Zusammenschluss von Bartendern, aktiv, beschäftigte sich dort mit dem Thema „regionale Exotik“ und entwickelte selbst zahlreiche Cocktails. Darunter den „Williams Christ Superstar“, der laut Mixologist-Guru Gaz Regan zu den „101 Best New Cocktails“ zählt und im gleichnamigen Buch weltweit verbreitet wurde. Dabei ist Björn Bochinsiki eigentlich gelernter Fachinformatiker und war bis vor wenigen Monaten noch hauptberuflich in der Anwendungsentwicklung tätig. Sein Herz schlägt aber bereits seit rund 20 Jahren für die Welt der Spirituosen. So bezeichnet er sich selbst als Cocktail-Nerd, der sich autodidaktisch mit Hilfe von Internetforen das Mixen beibrachte. Bochinski perfektionierte seine Fähigkeiten über die Jahre, sodass er selbst als Bartender gebucht wurde.

Auch für die Konzeption von Barbetrieben sowie Messepräsentationen wurde er in den vergangenen fünf Jahren vermehrt zu Rate gezogen. Bochinski veranstaltet in Münster Gin-Tastings auf Deutschlands bekanntestem Binnenschiff, der MS Günther. Hier lernte er bei einer „Make your own Gin“-Tour den Sasse-Brenner Frank Wigger kennen. Aus der fixen Idee, mit Hilfe der Brenn-Expertise von Sasse seinen eigenen Kaffee-Gin herzustellen, wurde unlängst Wirklichkeit. Es folgte jetzt die Festanstellung als erster Korn-Ambassador.

„Die Qualität, die ein Korn haben muss, kann eigentlich nur Sasse bieten“, sagt er. Deshalb sei es logisch, dass Sasse diesen Schritt gehe und den Posten geschaffen habe. „Bei vielen anderen Korn-Marken fehlt einfach die Brenn- und Rohstoffkompetenz.“ Die Feinbrennerei stellt ihren Alkohol selbst her, kennt die Rohstoff-Lieferanten und weiß, an welchen Stellschrauben man drehen muss, um Produkte zu verbessern. Allerdings sei in der Barwelt Korn noch nicht wirklich angekommen. Bochinski findet: „Die Szene hat Nachholbedarf.“ Korn sei extrem vielschichtig und könne die ganze Geschmacksbandbreite abdecken – vom Whisky- bis hin zum Vodka-Feeling, je nach Herstellung und handwerklichem Geschick des Brenners. Zudem hätten die Themen Regionalität, Handwerk und Tradition einen hohen Stellenwert bei den Bartendern. Genau die Felder also, für die die Feinbrennerei stehe.

„Rüdiger Sasse hat schon einmal mit der zunächst als Spinnerei abgetanen Idee, Korn wie einen Whisky reifen zu lassen, den Markt revolutioniert“, sagt Bochinski. Neben dem Brenn-Wissen sei also auch Mut und Innovationsgeist im Münsterland vorhan-den. Deshalb sieht Bochinski seinen Job bei Sasse als optimale Basis, um Drinks auch für die Szene-Bars in den Metropolen zu kreieren.

 

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2016

30.09.2016

Feinbrennerei Sasse investiert am Standort und baut Genusscampus

  • Baugenehmigung erteilt: Bauphase beginnt in drei Wochen 
  • Anbau von Bio-Heilkräutern für Liköre und Brände 
  • Zusätzliche Räume für Tastings und Workshops entsteht 

Schöppingen, 23.09.2016 – Erlebnis Brennerei: Das Familienunternehmen Sasse errichtet auf seinem Gelände einen Genusscampus. Am Schöppinger Berg entstehen in den nächsten Monaten ein Kräutergarten für bio-zertifizierte Heilpflanzen sowie zusätzliche Räume für Schulungen und Workshops. Anfang Oktober startet das Bauvorhaben. Im kommenden Sommer sollen die Anlagen bereits nutzbar sein. Die Feinbrennerei erlebt seit Jahren einen stabilen Trend zu handgemachten und hochwertigen Bränden und Likören. Rund 20.000 Besucher kommen jährlich zu Sasse. 

„Viele Gäste möchten bei uns heute mehr als eine Führung erleben, sie möchten den Herstellungsprozess begleiten und erfahren“, sagt Rüdiger Sasse, Inhaber der Feinbrennerei Sasse. Der Trend zu hochwertigen Nahrungs- und Genussmitteln sei seit Jahren ungebrochen. „Dem tragen wir mit der Erweiterung unseres Angebots Rechnung. Hierfür bauen wir den Brennereistandort in Schöppingen langfristig aus und sichern ihn damit“, sagt Sasse. 

Im ersten Schritt wird neben einem 120 Meter tiefen Brunnen ein Außenbereich geschaffen, der das Genusserlebnis und die Aufenthaltsqualität der Gäste steigern soll. Zwischen Wasserbassins und schattenspendenden Bäumen werden die Destillateure der Brennerei einen eigenen bio-zertifizierten Heilkräutergarten anlegen. Mit der Ernte der frischen Kräuter direkt am Standort plant die Brennerei, unabhängig von Zuliefern zu arbeiten. In den Sommermonaten können die Brennereibesucher geführte Tastings auf dem neuen Genusscampus erleben. 

In einem weiteren Bauabschnitt werden zusätzliche Räume für Workshops und Schulungen geschaffen. „Die Nachfrage nach unserem Veranstaltungsangebot übersteigt zur Zeit bei weitem die räumlichen Möglichkeiten der Brennerei“, sagt Sasse. Der Entwurf für den neuen Genusscampus stammt vom Berliner Architektenbüro Nöfer, das bereits einige Projekte für die Brennerei geplant hat. Zuletzt waren die Architekten um Tobias Nöfer an der 2014 fertiggestellten Reifehalle beteiligt. Das Destillatlager bietet Platz für 1.000 Barriquefässer mit einem Fassungsvermögen von 200.000 Litern. Für die 35 Meter lange und 20 Meter breite Halle wurden die traditionellen Baustoffe Sandstein und Holz verwendet. Das Reifugium bildet einen Zugang zum neuen Genusscampus und strukturiert das Gelände. 

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2015

28.10.2015

Der „Grafschafter Kräuterwacholder“ von Sasse

  • Likör aus 100 Prozent regionalen Rohstoffen
  • Sasse unterstützt aus Verkaufserlösen Naturschutzprojekte
  • Edles Produkt wird in aufwendiger Handarbeit hergestellt

Grafschaft Bentheim / Schöppingen, 28.10.2015 – Ein Produkt aus der Natur und für die Natur: das ist der „Grafschafter Kräuterwacholder“ von Sasse. Die dafür verwendeten Beeren wurden jetzt auf Flächen der Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim (Niedersachsen) geerntet. Aus den kleinen Beeren stellt die Feinbrennerei Sasse den besonderen Naturlikör in Handarbeit her. Auch der in der Spirituose verwendete Weizen stammt aus der Grafschaft Bentheim. Das zu 100 Prozent regionale Produkt wird online und im Fachhandel vertrieben.

"Der Grafschafter Kräuterwacholder ist ein echtes, ehrliches Produkt, das wir sehr aufwendig – von der Ernte bis zur Abfüllung – herstellen“, sagt Rüdiger Sasse, Geschäftsführer der Feinbrennerei Sasse. Da es bei der Ernte durch die stacheligen Blätter des Wacholders nicht möglich ist, die Beeren einfach zu pflücken, werden unter den Sträuchern Planen ausgebreitet und so lange vorsichtig auf die Äste geklopft, bis diese die Früchte freigeben. Anschließend werden die Wacholderbeeren von Ästen und Nadeln befreit und sortiert. Kurz darauf werden sie nach Schöppingen zur Feinbrennerei Sasse transportiert. Nach einer Sicht- und einer sensorischen Prüfung werden sie dort in hochprozentiges Destillat eingelegt und nach einer festgelegten, aber geheimen, Mazerationszeit abgeseiht.

Die Feinbrennerei Sasse setzt sich mit dem Produkt für den Erhalt der Landschaft in Niedersachsen ein. In den vergangenen fünf Jahren kamen so mehr als 60.000 Euro zusammen. Die gute Resonanz auf den „Grafschafter Kräuterwacholder“ liegt laut Sasse maßgeblich an der aufwendigen Verarbeitung und den erlesenen Zutaten, die sich auch im Geschmack widerspiegeln. „Der Kräuterwacholder ist leicht, hat eine milde Geschmacksfülle und zeichnet sich durch eine samtige Öligkeit aus. Er duftet nach Kräutern und hat eine dezente Mandelnote. Im Geschmack zeigt er würzigsüßliche Aromen untermalt von warmen Heidehonigtönen“, erläutert Sasse.

Bis der „Grafschafter Kräuterwacholder“ aus Beeren dieser Saison getrunken werden kann, wird noch etwas Zeit vergehen. Zunächst muss das Mazerat drei Monate reifen. Der so gewonnene Wacholderbeerenauszug wird destilliert. Diese Grundlage wird mit Kräutern und Destillat aus Grafschafter Weizen verfeinert und mit 32 Prozent vol. zum Genuss angeboten. Der Vertrieb erfolgt über den Onlineshop www.sassekorn.de sowie über den Fachhandel. Aktuell ist der „Grafschafter Kräuterwacholder“ über die Feinbrennerei zu einem Preis von 11,95 Euro pro 700 ml zu erwerben. 

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