| 1707 |
erste urkundliche Erwähnung des Familienbetriebes |
| 1778 |
Kaufmann Bernd Anton Wilmink II. pachtet die Schöppinger Stadtmühle
und betreibt daneben eine Brauerei und eine Kornbrennerei |
| 1850 |
Sohn Bernd Anton Wilmink III. übernimmt die Geschäfte
und kauft später die Stadtmühle. Im Ortskern richtet er
eine Schankwirtschaft ein und verkauft selbstgebrautes Bier und selbstgebrannten
Korn |
| 1857 |
Tochter Elisabeth Wilmink heiratet Franz Anton Sasse. Der übernimmt
die Geschäfte der Kornbrennerei. |
| 1885 |
Anton Sasse erweitert die Kornbrennerei und stellt die erste Dampfmaschine
in Schöppingen auf – der 25 m hohe Schornstein gilt als Wahrzeichen
der Industrialisierung in der Gemeinde Schöppingen |
| 1918 |
Theo Sasse steigt in den elterlichen – größtenteils
landwirtschaftlichen - Betrieb ein. Neben der Kornbrennerei und der
Schankwirtschaft beginnt er Sasse Korn an Gastronomen im Kreis Ahaus
zu vertreiben – viele der Gaststätten sind dem Korn bis heute
treu geblieben. |
| 1950 |
Nach eingeschränkter Produktion im Krieg und einer vorübergehenden
Schließung läuft die Kornbrennerei wieder an – und profitiert
vom Wirtschaftswunder. |
| 1972 |
Nachdem das alte Gelände zu klein geworden war, baute Sasse
neu – die modernste Brennanlage Norddeutschlands geht in Betrieb. |
| 1976 |
Nach dem Tod von Theo Sasse übernimmt sein Sohn Ernst den
Betrieb und richtet ihn neu aus: Sasse Korn ist mittlerweile über
die Grenzen des Münsterlandes bekannt. |
| 1987 |
Sasse führt die alte Technik des "Barriquesausbau" für
seine Kornbrände als Versuchsausbau für einen Edelkorn
wieder ein. |
| 1997 |
Nach 10 Jähriger Entwicklungsphase wird der „Münsterländer
Lagerkorn V.S.O.P.“ nach altem Rezept herausgebracht. Das Edelprodukt
wird in den folgenden Jahren dreimal von der DLG mit der Goldmedaille
ausgezeichnet. Die Nachfrage ist berauschend und steigt bis heute. |
| 2000 |
An der Brennerei wird eine Probierstube mit einem Endverbraucher
- Shop eingerichtet. |
| 2001 |
Sasse Münsterländer Lagerkorn V.S.O.P. wird die höchst
prämierte Spirituose Deutschlands. Die Brennerei wird für
Gruppenführungen geöffnet. |
| 2003 |
Sasse erweitert sein Barriques - Lager, um vor allem der steigenden
Nachfrage nach dem „Münsterländer Lagerkorn“ aber auch
den anderen rund 20 Produkten gerecht zu werden. Bis Ende 2005 sollen über
5,0 Mio. Portionen auf Holz liegen. Der Rekordabsatz des Jahres 2003
von rund einer Mio. Portionen soll für die nächsten Jahre
gesichert werden. |
| 2004 |
Als erste Kornbrennerei gewinnt Rüdiger Sasse beim World Spirits
Award 2004 mit seinem Produkt Cigar Special die Goldmedaille. |